Software
Software zur Unterstützung der Astrofotografie (Aufnahme und Nachbearbeitung)
Für die
Steuerung von Montierung, Kamera und Filterrad
kommt die Pro-Edition von “Sharpcap” zum Einsatz:
Diese Software ist die zentrale Plattform für meine Astrofotografie.
Bereits vor dem Start der ersten Belichtung ist der Assistent zur Einnordung der Montierung äußerst hilfreich, denn die Polachse muss möglichst genau auf den Himmelsnordpol ausgerichtet werden. Ebenso möchte ich das Plate-Solving nicht mehr vermissen! Mit wenigen Klicks weiß die Montierung exakt, an welcher Position sie sich am Himmel befindet und zentriert das gewünschte Objekt in kürzester Zeit perfekt in der Mitte des Aufnahmechips. Seit einiger Zeit benutze ich zudem den “Sequencer” in Sharpcap, der eine Aufnahme-Sequenz mit Positionierung, Filter-Auswahl und Fokussierung komplett automatisieren kann.
Die Nachführung der H-EQ5 Montierung läuft über die Software PHD2 an einer “ASI 120 Mini”. Unter normalen Bedingungen erreiche ich mit der Nachführung einen Fehler im Bereich 0.7 bis 1 Bogensekunde, bei einer Nachführ-Brennweite von 240mm.
Datenreduktion und Bildbearbeitung
Hierfür benutze ich Pixinsight:
Damit werden die einzelnen Subframes kalibriert, ausgerichtet und integriert, sowie die einzelnen Farbkanäle (LRGB, H-Alpha, OIII) dann für das Gesamtbild zusammengesetzt.
Bezüglich der weiteren Bearbeitung ist mein Ziel, immer einen möglichst natürlichen Eindruck der Objekte zu gewinnen. Aus diesem Grund bin ich i.d.R. sehr zurückhaltend, was die weitere Bearbeitung der Bilder angeht. Hinsichtlich Farb-Balance sind meine Astrofotos in der Regel fotometrisch Farb-kalibriert (PixInsight-Script “PhotometricColorCalibration").
Gelegentlich kann eine finale Bearbeitung mit Adobe Lightroom erfolgen.